Kleinstadt in Schweden – Ein Ausflug nach Lund

Lund_Schweden

Früh morgens mache ich mich auf den Weg. Mit dem Öresundståg reise ich in 1,5 Stunden direkt vom Hauptbahnhof in Kopenhagen ins schwedische Städtchen Lund. Es geht über die beeindruckende Öresundsbrücke und vorbei an Malmö. Das tolle an Lund: Es ist so klein, dass man alles zu Fuß erreichen kann. Vom Bahnhof geht es durch kleine Gassen in Richtung Dom. Die Domkyrka ist ein beeindruckendes Gebäude und der älteste Dom Skandinaviens. Bereits 1103 wurde mit der Errichtung begonnen, manche Quellen geben sogar das Jahr 1080 dafür an.

Heute ist Lund weniger bedeutsam als in früheren Jahrhunderten, stattdessen ist das Städtchen in Skåne (Schonen) eine lebendige Universitätsstadt. Ich biege neben dem Dom links in einen kleinen Park ab. Vor bei an etlichen Gebäuden der Universität, die alle ziemlich alt-ehrwürdig aussehen, schließlich gibt es die Universität bereits seit 1666. Mein eigentliches Ziel ist der botanische Garten zwischen Tunagatan und Östra Vallgatan. Hier gibt es kostenlos wunderschöne Pflanzen sowohl im Garten als auch in den Gewächshäusern zu sehen. In einem kleinen Café gönne ich mir eine Pause und faulenze ein bisschen an einem kleinen See mit vielen schwedischen Familien.

Durch die vielen wunderschönen kleinen Gassen und Straßen finde ich meinen Weg zurück zum Dom. Kurz bevor ich ihn erreiche, komme ich auf dem Mårtenstoget. Einen großen Platz mit einer großen Halle, die Saluhallen, in der man Essen und Getränke aus aller Welt finden kann. Der ideale Ort für ein Mittagessen.

In Lund gibt es aber noch viel mehr zu erleben, als ein einfacher Spaziergang durch die Stadt, wie ich ihn gemacht habe. Im Freilichtmuseum Kulturen zum Beispiel kann man in die Vergangenheit eintauchen. Es befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Dom und somit mitten in der Stadt. Im Skissernas Museum hat die Kunst ihr Zuhause gefunden. Auch dieses Museum liegt zentral in der Innenstadt zwischen Universitätsbibliothek und Botanischem Garten. Doch auch mein einfacher Stadtrundgang hat bereits dazu geführt, dass ich mich in die kleine Stadt im Süden Schwedens verliebt habe. Die Bilder sprechen da einfach für sich.

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Jessy Witt
Hier hat die wunderbare Jessy berichtet. Die bücherverschlingende Norddeutsche hat in Hamburg Bibliotheksmanagement studiert und leitet nun bereits seit fast 5 Jahren eine Bibliothek in Dänemark. An der Süddänischen Grenze erlebte Sie schon so manche Kuriosität über die Sie auf Ihrem eigenen Blog berichtet. Schaut doch Mal vorbei auf https://auswandernundanderekatastrophen.wordpress.com/

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